Die Heilige Stadt Assisi in der Provinz Perugia

Assisi ist eine der bedeutendsten Pilgerstädte Italiens, geprägt von Spiritualität, Geschichte und einer einzigartigen Lage am Monte Subásio.

Wissenswertes über das „Meer Umbriens“

Die Pilgerstadt Assisi erstreckt sich hellrot an den Hängen des Monte Subásio. Über ihm thront stolz die mittelalterliche „Rocca Maggiore“ auf riesigen Stützpfeilern und bietet schon von Weitem einen ehrwürdigen Anblick. Tausende von Pilgern kommen zu Ehren des Franz von Assisi alljährlich nach Assisi.

Franz von Assisi und sein Orden

Franziskus kämpfte für die Gleichheit der Menschen und sah im Reichtum ein Hindernis für ein glückliches Leben im Diesseits und im Jenseits. Mit seinen Reden gegen die verweltlichte Kirche schloss er an die fast vergessenen Traditionen des Urchristentums an. Seine Predigten fanden zahlreiche Anhänger und der Franziskanerorden wurde 1210 von Papst Innozenz III. bestätigt. Er verleiht der Stadt bis heute seine mystisch-religiöse Anziehungskraft.

Die beeindruckende Franziskanerkirche

Die „Basilica di San Francesco“ wurde bei einem Erdbeben im Jahr 1997 besonders schlimm getroffen. Die weltberühmten Deckenfresken lagen in Scherben und erst im Jahr 2000 konnten die Freskenfragmente wieder vollständig zusammengefügt werden. Sie besteht aus zwei übereinander gebauten Kirchen und obwohl dieser Bau dem Prinzip der Armut widersprach, bestand der ehemalige Gefolgsmann und Architekt Fra Elia auf der Errichtung des Doppelbaus. Die Grundsteinlegung fand einen Tag nach der Heiligsprechung des Franz von Assisi im Jahr 1228 statt.

Die Oberkirche ist im gotischen Stil erbaut und beherbergt Fresken der berühmten Maler Cimabue und Giotto. 28 Fresken schildern in einer Reihe das Leben des heiligen Franziskus. Besonders beachtenswert ist das Chorgestühl aus dem 15. Jh. mit filigranen Intarsien-Arbeiten. Die Unterkirche ist romanisch und wesentlich niedriger und dunkler als die Oberkirche. An unzähligen Darstellungen haben sich weitere namhafte Künstler wie Simone Martini, Antonius von Padua und Enzo Scatragli verewigt.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt

In römischer Zeit stand hier eine wohlhabende Kleinstadt, an die der bereits von Goethe geschätzte Minerva-Tempel auf der „Piazza del Comune“ erinnert. Die „Basilica di Santa Chiara“ ist der zweiten Stadtheiligen Assisis geweiht. Sie zeigt zwar keine so großen Kunstwerke wie die Franziskanerkirche, aber bietet eine stille, andachtsvolle Atmosphäre.

Klara von Assisi ließ sich als Zeichen ihrer Abkehr von den Herrlichkeiten der Welt von Franz ihre schönen Haare abschneiden. Eine Locke hiervon ist heute noch in der Reliquiensammlung der Krypta zu sehen. Sie wurde die Mutter des weiblichen Zweigs der Franziskaner und des Klarissenordens. Wie auch Franz wurde sie kurz nach ihrem Tod (1255) heiliggesprochen. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Basilika begonnen.

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