Südtiroler Spezialitäten und Weine

Die Südtiroler Küche verbindet alpine Tradition mit mediterranen Einflüssen und wird von hochwertigen regionalen Produkten sowie einer vielfältigen Weinkultur geprägt.

Kulinarische Vielfalt zwischen Bergen und Weinbergen

Die Küche Südtirols ist ein ausgesprochen interessanter Mix, denn sie verbindet gleich mehrere Kulturen und ihre Traditionen miteinander. Sie schöpft nicht nur aus alpinen Spezialitäten, sondern bezieht auch die Wiener und italienische Küche mit ein. Die bekannten Südtiroler Weine, wie der „Kalterer See“, runden den kulinarischen Genuss ab.

Die beliebtesten Speisen aus der Südtiroler Küche

Die Küche in der norditalienischen Region ist keineswegs leicht. Lange ging es auf dem Land darum, den Hunger mit eigenen Produkten und möglichst kleinem Aufwand zu stillen. Dicke Suppen, Knödel, Nocken und Nudeln, Schmarrn, Speck und Schmalzgebäck kommen auch heute noch gerne auf die Tische. Mit weniger Fett und meist nur als ein Gang unter mehreren, kommen die traditionellen Spezialitäten in den Restaurants und Lokalen meist in verschlankter Form auf die Tische.

Auf den beliebten Südtiroler Speck trifft man in jedem Teil der Region. Er war schon immer ein wichtiger Teil der Bauernnahrung, wobei man in Südtirol etwas anderes darunter versteht als in den meisten anderen Gebieten des deutschsprachigen Raumes.

Es wird nicht wie hierzulande der fette Bauchspeck vom Schweinebauch verwertet, sondern der vom Fett befreite Hinterschinken vom besten Teil des Schweines. Eingelegt wird er in mit Kräutern versetztem Salz, über Wacholderholz geräuchert und lange abgelagert. Nach Tiroler Art wird er in dicke Scheiben geschnitten und „auf’m Brettl“ zu Brot und Rotwein verzehrt.

Der „Speck aus Südtirol“ ist heute eine geschützte Herkunftsbezeichnung und wird nach strengen Qualitätsregeln und unter staatlicher Kontrolle erzeugt. Der Schutz betrifft die Verarbeitung, die Dauer und Art der Pökelung, Räucherung und Reifung, jedoch nicht die Herkunft des Fleisches.

Die Weine aus Südtirol

Südtirols Weine haben im Verhältnis zu seiner geringen Größe einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Der Rotwein Kalterer See und die Weißweine Terlaner und Traminer sind im gesamten deutschen Sprachraum überaus beliebt. Vom tiefsten Punkt Südtirols in der Etschebene bei Kurtinig und Salurn erstrecken sich Weinberge in alle Richtungen bis in Höhen von 600 m und mehr. Der höchste Weinberg ist die Anbaufläche Weingart auf 1.340m Höhe beim Kloster Marienberg im Vinschgau.

Die heimischen Weine sind der Vernatsch, aus dem der Kalterer See und St. Magdalener bestehen, und der Lagrein, der zwischen Bozen und Auer angebaut wird. Er ist ebenfalls ein Roter, etwas kräftiger, dunkler und ausdrucksvoller als der Vernatsch. Der Kretzer ist einer der seltenen Roséweine der Region, er wird aus einer Rotweinrebe als Weißwein gekeltert.

Der beliebte Gewürztraminer aus dem schönen Weindorf Tramin im Unterland ist ein Wein von kräftiger Farbe mit einer ausgeprägten Süße. Er räumt im internationalen Vergleich reihenweise Preise und Prämierungen ab. Insgesamt werden in Südtirol fast überall hochklassige Weine von hoher Qualität produziert, die sogar in den Export gehen.

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Die Marken - Küsten und Geschichte

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