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Die schönsten Dörfer Apuliens

Die „Borghi piú belli d’Italia“, auf deutsch die „Schönsten Dörfer Italiens“, ist ein Güteprädikat, welches seit 2001 durch die gleichnamige Vereinigung vergeben wird. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, kleinere, italienische Städte und Dörfer bei dem Erhalt ihres großen und einzigartigen Erbes an Tradition, Kultur, Geschichte und Kunst zu unterstützen. Historische Gebäude und Denkmäler werden mithilfe der Organisation bewahrt und restauriert.

Die "Borghi piú belli d'Italia" der sonnigen süditalienischen Region

Die Vergabe dieses Güteprädikats unterliegt strengen Kriterien, wie der Integrität des städtischen Gefüges, architektonische Harmonie sowie künstlerische und historische Qualität von öffentlichen und privaten Gebäuden. Unter anderem müssen die historischen Zentren der „Schönsten Dörfer Italiens“ weitgehend autofrei sein. Heute tragen bereits 258 Ortschaften in Italien diese Auszeichnung. In Apulien, oder auch „Puglia“, findet man alleine schon 10 der „Borghi piú belli d’Italia“.

In der Provinz Foggia sind dies die Ortschaften Alberona, Bovino, Pietramontecorvino, Roseto Valforte in den Daunischen Bergen und Vico del Gargano im Gargano. In der Provinz Bari trägt Locorotondo und in der Provinz Brindisi Cisternino diese Auszeichnung. In Lecce sind es Otranto, Specchia und Presicce.

Locorotondo und Cisternino - die Perlen der "Murgia di Trulli"

Besonders erwähnenswert sind Locorotondo und Cisternino, die beiden Perlen der sogenannten „Murgia di Trulli“. Alleine ihre spektakuläre Lage auf den Hügelkuppen des Valle d’Itria, umgeben von alten Weinterrassen verleihen ihnen einen ganz besonderen Zauber.

Nicht zuletzt deshalb wird Locorotondo als „La Citta del Vino bianco“, die Stadt des Weißweines, bezeichnet. Die Altstadt von Locorotondo ist kreisförmig angeordnet, weshalb sie im Mittelalter den Namen „Locus Rotundus“ trug. Dicht an dicht stehen die niedlichen kleinen Giebelhäuser mit den spitz zulaufenden Dächern aus aschgrauen Ziegeln und verleihen dem Stadtbild einen besonderen Charme.

Sie zieren auch die Etiketten des örtlichen DOC-Weißweines der Cantina del Locorotondo, welche die älteste Winzergenossenschaft Apuliens ist. In der Altstadt stößt man auf bezaubernde Kirchen, wie die romanisch-gotische „Chiesa Madonna della Greca“ und die frühchristliche „Chiesa San Nicola“. Vom Stadtpark aus hat man einen fantastischen Blick auf das hügelige Umland des Itria-Tals und bei guter Sicht erkennt man im Osten sogar Cisternino.

Cisternino ist in den letzten Jahren bei Touristen immer beliebter geworden. Es hat sich noch seine Ursprunglichkeit bewahrt und der Weg an die Adriaküste ist kurz. Einen Stadtrundgang beginnt man am besten auf der „Piazza Garibaldi“. Die Ringstraße hat mehrere Aussichtspunkte, von denen aus man einen schönen Blick auf die umliegenden Ortschaften hat.

Hier steht auch die mittelalterlich „Chiesa Matrice di San Nicola“, in der ein Glasboden den Blick auf die Grabkammern und Mauerreste freigibt. Das sehr gepflegte und beeindruckende Altstadtlabyrinth ist besonders sehenswert, ebenso die elegante „Piazza Vittorio Emanuele“. Im historischen Zentrum trifft man auf typische „Rosticcerie“, in denen appetitliche Fleischgerichte am offenen Grill zubereitet werden. Das Nachtleben in den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés ist, außer an wenigen Wochentagen, sehr lebhaft.

Das faszinierende Otranto im Salento

Otranto zählt zu den schönsten Zielen des Salento. Hier herrscht sichtbarer Wohlstand, was man an dem respektvoll restaurierten und sauberen Altstadtkern erkennen kann. Es wird überall investiert, die Altstadt ist autofrei und es sind zahlreiche schicke Restaurants und Bars entstanden.

Durch den „Torre Alfonsina“, dem unteren Wehrturm der teils doppelten Stadtmauer, betritt man das historische Altstadtzentrum, dessen Gassen mit sogenannten „lebenden Steinen“ gepflastert sind. Sie führen zur „Cattedrale di Santa Maria Annunziata“ im romanisch-apulischen Baustil, die wohl eine der schönsten Kirchen Apuliens ist. Das beeindruckende Fußbodenmosaik aus dem 12. Jh. ist nahezu komplett erhalten. Auch die „Basilica di San Pietro“, eine byzantinische Kreuzkuppelkirche, in der noch zahlreiche gut erhaltene Wandmalereien zu finden sind, sollte auf einem Rundgang nicht fehlen. Einige Kilometer südlich befindet sich der Capo d’Otranto, der östlichste Punkt Italiens.

Die schönsten Dörfer der Provinz Foggia

In der Provinz Foggia sind besonders die „Borghi piú belli“ Bovino, Roseto Valforte und Vico del Gargano einen Besuch wert. Der einladende und von Bäumen gesäumte „Corso Vittorio Emanuele“ in Bovino ist der ideale Ausgangspunkt für einen Stadtbummel. Hier schlug schon Hannibal um 200 v. Chr. sein Lager auf. Im 13. Jh. wurde der Ort zur Festung ausgebaut, Das beeindruckende „Castello Ducale“ wurde von Friedrich II. umgestaltet und war über Jahrhunderte hinweg Wohnsitz von Herzögen und Landgrafen. Von hier aus genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Altstadt mit ihrem Geflecht aus engen Gassen und Treppen.

Nur einen Steinwurf von der Nachbarregion Kampanien entfernt, schmiegt sich das Bergdorf Roseto Valforte an einen sanft abfallenden Hang. Die höchste Erhebung Apuliens, der Monte Cornacchia liegt direkt nebenan und macht es somit zu einem ausgezeichneten Ausgangspunkt um die Bergregion zu erkunden. Die Geschichte und Tradition von Roseto Valforte lässt sich bis ins 8. Jh. zurückverfolgen. Die beiden „Borghi piú belli d’Italia“ Alberona und Pietramontecorvino sind von hier aus leicht zu erreichen.

Vico del Gargano wird dem Gebiet des Gargano zugeschrieben und liegt inmitten des Foresta Umbra auf einem Berg in 450 m Höhe. Um die Ortschaft befinden sich die einzigen Quellen des Gargano-Massivs, die hauptsächlich zur Bewässerung von Orangenpflanzungen genutzt werden, aber auch als wohlschmeckendes Trinkwasser dienen. Die Altstadt hat viel zu bieten: Angefangen beim Stauferkastell und der bezaubernden Hauptkirche „Chiesa Madre“ trifft man in den verwinkelten Gassen auf Reste der mittelalterlichen Stadtmauern, kleine Kapellen, uralte Werkstätten und natürlich die prachtvolle Fassade des „Palazzo della Bella“.

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