Die jahrtausendealte Tradition der „Tratturi“

Charakteristisch für die schöne Region Molise sind die sogenannten „Tratturi“, die antiken Triftwege, entlang derer bereits zu vor-römischen Zeiten die Weidegebiete des Viehs saisonal gewechselt wurden.

Tratturi: Erkundung der alten Transhumanzrouten in Molise

Transhumanz und die antiken Tratturi

Transhumanz folgte strikt vorgegebenen Wegen von den kühlen Bergweiden der Abruzzen zu den wärmeren Gebieten des “Tavoliere” in Apulien. Die Samniten praktizierten bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. die Wanderweidewirtschaft, die in der Römerzeit ihren Höhepunkt erreichte. Diese Wege halfen, die Städte des Reiches besser zu verbinden und wurden in dieser Zeit erheblich ausgebaut.

Einige Viehwege, bekannt als “Grüne Riesen,” sind dank der Aragonier, die im 15. Jahrhundert die Tradition wieder aufnahmen, um den Handel mit Agrarprodukten zu erweitern, bis heute perfekt erhalten.

Modernisierung und Entwicklung

Im Zuge der Modernisierung wurden die Viehwege neu gestaltet und kleinere Wege, sogenannte “Tratturelli,” gebaut. Diese wurden mit kleinen Verbindungswegen an die Hauptwege angeschlossen. Außerdem errichtete man Steinseitenbegrenzungen und Zollstationen für Handelsangelegenheiten. Insgesamt entstanden entlang dieser Viehwege 70 Gemeinden in Molise, darunter Campobasso, Boiano und Isernia.

Im Jahr 2006 wurde der Regionale Park der “Tratturi” als UNESCO-Weltnaturerbe nominiert. Die Jahrtausende alten “Tratturi”, die sich durch die gesamte Region ziehen, bieten einzigartige Wanderrouten.

Bedeutende Tratturi-Routen

Eine der schönsten Tratturi verbindet den Gargano-Nationalpark mit dem Abruzzen, Latium und Molise-Nationalpark. Der “Tratturo Celano-Foggia” durchquert den Nationalpark della Majella und die archäologischen Gebiete von Vastogirardi und Pietrabbondante. Auf dem Weg von Castel di Sangro nach Lucera in Apulien können Besucher das beeindruckende Di Sangro Schloss erkunden.

Der “Tratturo” von Pescasseroli nach Cendela erstreckt sich über eine Distanz von 200 km und durchquert Castelpetroso in Molise. Diese Route bietet bezaubernde Berglandschaften und das prachtvolle “Heiligtum Vergine Santissima Addolorata.” Nach dem Passieren von Cantalupo im historischen Samnium, Bojano und Guardaregia, erreicht man Sepino, das für seine archäologische Stätte mit vielen römischen Ruinen bekannt ist.

Der Tratturo del Re

Eine der bekanntesten “Tratturo”-Routen aus der aragonischen Zeit ist der Weg von L’Aquila in den Abruzzen nach Foggia in Apulien. Diese Route, auch bekannt als “Tratturo del Re” (“Königsweg”), durchquert in Molise viele schöne Städte, wie zum Beispiel Termoli an der Adriatischen Küste. In Termoli sollten Besucher die charmante Altstadt und das “Castello Rocca Federiciana” erkunden.

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Die jahrtausendealte Tradition der "Tratturi"

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