Die Äolischen Inseln

Der Archipel besteht aus sieben Inseln, die alle vulkanischen Ursprung haben, und zählt seit 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er ist Sizilien im Nordosten vorgelagert und mit Fähre und Boot am besten von Messina, Palermo oder Milazzo aus erreichbar.

Die Entstehung der Vulkaninseln

Die Inselgruppe ist das Urlaubsparadies par excellence und trotz des Touristenansturms im Sommer noch überraschend unberührt. Mit einer Fülle an Geschichte, traumhaften Stränden und Küsten, atemberaubenden Aussichten, zahlreichen Wanderwegen und natürlich ihren noch aktiven Vulkanen weiß sie zu begeistern.

Die Inseln gehören zu einer Vulkankette, die sich vom Vesuv bis zum Ätna erstreckt und tauchten in drei Phasen aus dem Meer auf. In der ersten Phase entstanden Filicudi, Panarea, Salina und Teile von Lipari und zuletzt Alicudi. Weitere Teile dieser Inseln bildeten sich in der zweiten Phase. Erst zuletzt entstanden die Inseln Vulcano und Stromboli, die heute noch aktiven Vulkane. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung lassen sich bis ins 5. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. Aufgrund ihrer günstigen Lage ließen sich immer wieder Kolonisten verschiedener Völker nieder.

Die beiden größten Inseln Lipari und Salina

Lipari ist die größte und am dichtesten bevölkerte Insel. Sie hat sich aber ihre Ursprünglichkeit bewahrt und bezaubert mit einer wilden Landschaft im Inselinneren, schönen Strand- und Küstenabschnitten und einer Reihe malerischer Ortschaften. Lipari ist auch ein Fest fürs Auge – sie hat mehrere schöne Panoramen auf die benachbarten Inseln zu bieten. In der gleichnamigen Hauptstadt ist vor allem das archäologische „Museo Eolio Archeologico“ sehenswert. Es gehört zu den schönsten Museen Italiens und liegt nahe dem alten Kastell aus spanischer Zeit, das mit seinen wuchtigen Mauern auf einem Felsen aus Lavagestein thront.

Nach Lipari ist Salina die nächst größere der sieben Inseln. Sie ist wasserreich, grün und fruchtbar, die beiden Vulkanberge sind nicht mehr aktiv. Die Küsten sind überwiegend durch steile Felsklippen geprägt, es gibt wenige Sandstrände. Der Tourismus ist hier eher Nebenverdienst. Sie ist vor allem berühmt für die reichlich gedeihenden Kapern und den süßen Malvasia-Wein, der in den Weingärten des Bergsattels Valdichiesa angebaut wird.

Die aktiven Vulkane Vulcano und Stromboli

Die Insel Vulcano ist Sizilien am nächsten gelegen und bekannt für ihre Fango-Bäder aus Heilschlamm. Der Krater des Vulkans raucht noch immer, überall auf der Insel dampft und brodelt es und Schwefelgeruch drängt aus dem Inneren der Erde. Der Vulkan ruht nur und könnte jederzeit wieder ausbrechen. Die latente Gefahr tut dem Tourismus jedoch keinen Abbruch, die Lavastrände locken viele Urlauber und Tagesbesucher auf die Insel. Auch ein Marsch zum „Gran Cratere“ hinauf ist lohnenswert, oder die Gas- und Dampfquellen bei Porto di Levante, die das Meerwasser zum Brodeln bringen.

Stromboli ist für viele der Höhepunkt der Inselgruppe. Sie ist ganz Vulkan und erhebt sich in 924 Meter Höhe. Regelmäßig mehrmals pro Stunde werden glühende Lavafontänen hunderte von Metern in die Luft gespuckt – das sieht man nicht alle Tage! Er ist seit bald 2.000 Jahren ununterbrochen aktiv und diente den Seefahrern mit seinen regelmäßigen Eruptionen als natürlicher Leuchtturm. Die rund 500 Einwohner verteilen sich auf zwei kleine Dörfer. Von der Kirche in San Vincenzo hat man einen atemberaubenden Blick auf die pechschwärzen Sandstrände und die bizarr geformte vorgelagerte Mini-Insel Strombolicchio.

Filicudi liegt westlich von Lipari und ist noch relativ unberührt und nicht vollständig erschlossen. Drei malerische Dörfer und felsige Küstenabschnitte mit zahlreichen Meeresgrotten warten darauf, erkundet zu werden. Alicudi ist die abgelegendste der Inseln. Lediglich ein Dorf mit nur einem Hotel und Restaurant versprechen Ruhe du Entspannung. Die kleinste aber populärste Insel ist Panarea. Die Schickeria Norditaliens verweilt und entspannt gerne auf der beschaulichen Insel.

Buchung und Information

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